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Reisen 2025

14. Juni - 7. Juli

16. September - 7. Oktober

Neustift im Stubaital

Samstag 14. bis Samstag 21. Juni 2025

Geplant und gebucht waren in diesem Jahr die eigentlichen Ferien in Kössen im Tirol, wie auch im letzten Jahr. Der abgemachte Treffpunkt mit unseren Begleitern, einem befreundeten Ehepaar aus dem hügeligen Oberaargau, war der 21. Juni in Kössen. Spontan beschlossen Anita und ich, eine Woche vorher abzureisen und ein paar Tage im Stubaital zu verbringen. 

Das Stubaital liegt nahe Innsbruck. Für die Ein- und Ausfahrt wird je 4 Euro verlangt (;:). Die Strecke bis hierhin betrug rund 400 Km. Bis nach Kössen sind es noch ca. 100Km. Viele Baustellen mit Geschwindigkeitslimiten von 30 - 50 Km/h verlängerten die Fahrt jedoch erheblich.

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Das Stubaital, kein unbekanntes Gebiet für uns. Mehrmals verbrachten wir einen Teil unserer Reisen in Neustift. Der Grund war die Gleitschirmfliegerei. Der Campingplatz, die Bergbahn und der Landeplatz, liegen nahe beieinander. Alles ist binnen 10 Min zu Fuss erreichbar. Zudem liegt Der Campingplatz praktisch im Dorf, Einkaufsmöglichkeiten sind in Sichtweite. 

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Am Landeplatz ist immer viel Betrieb. Ein beliebter Ort für Zuschauer.

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Warten bis die Thermik einsetzt. Wer nicht warten kann, oder will, ist in 15 Minuten wieder unten.

​​Ich HABE gewartet und konnte 2 Flüge von je 1 1/2 Sunden geniessen. Dabei trug mich die Thermik bis auf 2760m hoch. 

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Nur die Ruhe

kann es bringen.

 

 

 

Nach dem steilen Aufstieg, von der Bergstation bis knapp unter die  Elferhütte, dauerte es eine Weile bis der Puls von 145 wieder auf 60 heruntergekommen ist.

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Die Fronleichnam-Prozession  

Wiederum waren wir just zu der Zeit anwesend, als am Donnerstag, 19.Juni, Fronleichnam gefeiert wurde.. Mit einem rie-sigen Aufwand wurde die Prozession durchgeführt. Alle möglichen Sujets wurden in einer langen Reihe durch das Dorf getragen.  Begleitet von der Musikgesellschaft. Böllerschüsse aus den umliegenden Hügeln antworteten auf die Salven der Schützenkompanie im Dorf. 

Eine Prozession ist nicht nur ein Umzug, sondern ein religiöses Ritual mit einer tiefen spirituellen Bedeutung. Es symbol-isiert das "wandernde Gottesvolk" und das Voranschreiten des Glaubens.

 

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Der Campinplatz liegt ideal am Dorfrand. Ein Katzensprung zum Dorfplatz, zur Bahn zum Landeplatz.und zum Supermarkt.

Der ÖV deckt das ganze Tal ab, bis hinunter nach Innsbruck. 

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Auch der österreichische Humor lässt ab und zu durchblicken....

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Platzkonzert der Musikkapelle Neustift

Erlebt Tiroler Blasmusik in ihrer schönsten Form! Ab dem 20. Juni lädt die Musikkapelle Neustift jeden Freitag zu ihrem traditionellen Platzkonzert im Musikpavillon ein. Freut euch auf ein abwechslungsreiches Programm mit Märschen, Polkas und stimmungsvollen

Melodien.

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        Es war ein lauer Sommerabend, am Tag vor unserer Abreise. Wir haben das Platzkonzert in vollen Zügen genossen.

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Kössen im Tirol

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In Kössen findet man ungefähr die gleichen Verhältnisse zum Fliegen wie in Neustift. Der Campingplatz ist aber hier zwei- oder drei Sterne höher dotiert. Zudem bietet die Gegend mehr Möglichkeiten für Ausflüge mit dem Bike, zu Fuss oder mit dem ÖV. Der campingeigene Swimmingpool erfreute sich auch in diesem Jahr grosser Beliebtheit. Die tagelang anhalten-den Temperaturen von weit über 30°C, trieben uns immer wieder ins kühle Nass. Die Gegend ist sehr hügelig, auch der Campingplatz liegt ca. 2 Km vom Dorf entfernt, auf einem Hügel, am Fusse des Unterberg. Mit dem E-Bike aber kein Problem. Auf dem Platz gibt es 2 Restaurants, wenn mal das Selberkochen zum Problem werden sollte. 

Einkaufsmöglichkeiten gibt es unten im Dorf (Bila). Mit dem Radl innert 10 Min. erreichbar. Kombiniert mit einer Rundfahrt im Dorf, mit anschliessender Einkehr im Restaurant "Erzherzog Rainer", war die Einkaufstour jedesmal ein Erlebnis.  

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Egal wo wir gerade die Ferien verbringen, um 5 Uhr abends knallt der Korken zum Apero. Anschliessend wird gekocht.

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....oder wir geniessen die Österreichische Küche in einem der beiden Restaurants auf dem Platz

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Abendstimming mit Blick auf den Zamen- und Wilden Kaiser 

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Bei schönem Wetter mit guten Flugbedingungen ist man nie alleine am Himmel...

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Der Himmel brennt über dem Tirol

Mit dem Radl zum Walchsee

In Reichweite liegt auch der beliebte Ort Walchsee und natürlich der See mit gleichem Namen. Mit dem Radl ist man, je nachdem welche Route man wählt, zwischen einer Dreiviertel- bis eindreiviertel Stunden unterwegs. Es gibt auf der Strecke vieles zu bewundern. Der Weg führt auf Nebenstrassen entlang der Hänge, vorbei an schön herausgeputzten Bauernhöfen, durch Wald und Wiesen und durch kleine Dörfer. Die meisten Häuser sind verziert mit Bildmalereien oder sonstigen Ornamenten und mit Blumen beschmückt. 

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Insel Elba

16. September - 7. Oktober

Lido di Capoliveri

Bereits zum 3.Mal verbrachten wir diesen Herbst 3 Wochen am Mittelmeer bei Capoliveri. Hier lässt sich angenehm der Sommer verlängern bis in den Oktober hinein. Baden, Biken, Spazieren, und Nichtstun ist jeweils angesagt.Und natürlich der mediteranen Küche frönen!   

Aber der Reihe nach.

Bereits am Donnerstag, 11. September verliessen wir unser Domizil und machten uns auf den Weg nach Italien. unser 1. Ziel war der Stellplatz, den wir kannten, in der Nähe von Parma. Von da aus ist es nicht mehr weit ans Meer und unserem Hafen in Piombino. Wir nahmen es gemütlich und schafften die rund 450km, nach mehreren Kafipausen, locker bis am frühen Abend. Zum Übernachten ganz ok. Waschgelegenheit, WC, Frischwasser auf Platz und gratis. Strom ab Säule (Geldautomat). Restaurant in Sichtweite. Platz kostet für 12 Std 6 Euro und für 24 Std 10 Euro. 

Das Restaurant am Rande des Platzes stand zum Glück auch noch da und so krönten wir den Tag mit der ersten Pizza auf italienischem Boden.

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Fontanellato

Vor dem Essen hatten wir noch genug Zeit, dem hiesigen Ort Fontanellato, einen Besuch abzustatten und staunten nicht schlecht über die vorhandenen Sehenswürdigkeiten. Besonders ins Auge fiel und das "Castello di Fontallenato" oder  "Rocca Sanvitale". Eine ganz von Wasser umgebene  Wasserburg.​​​​​​​​​

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Die Ursprünge der Burg reichen bis ins Mittelalter zurück, als die Familie Pallavicino im Jahre 1124, den ersten Turm zu Verteidigungszwecken erstellen lies.

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Sonnenuntergang beim Castello

Die 2. Etappe war der Parkplatz bei der Terme Calidario Etrusche. Der kostenlose Stellplatz kannten wir von früher. El liegt ca. 10km vom Hafen entfernt, so ist die Fähre jeweils leicht zu erreichen am nächsten Morgen.

Dieses Jahr staunten wir nicht schlecht, als wir bei der Einfahrt Schranken vorfanden. Oha, nun ist es also soweit. Wir haben und die letzten Jahre schon gewundert, dass hier gratis übernachtet werden konnte und fanden das nun nichts al gerecht. 

Schöne neue Schranken haben die Italiener hier aufgebaut...nur eben halt, bella Italia, wie könnte es anders sein, sie funktionierten plötzlich nicht mehr. Das am Freitag Abend, wo viele anreisen um am nächsten Morgen auf die Fähre zu fahren. Es ist nicht gemütlich, spät abends noch einen Ersatzplatz zu suchen für die Nacht. Also, rein konnten wir noch, dann war aber Schluss. Es herrschte allgemeine Aufregung auf dem Platz. Alle hatten Angst, dass sie nicht mehr wegfahren könnten. Für mich war der Fall klar, jetzt wir wohl sofort ein Monteur anreisen und die Sache regeln, ist doch nichts als normal, oder..?  Falsch gedacht! Hier ticken die Uhren anders!

Ein hiesiger Platzhirsch machte sich sofort and Werk mit dem Handy...endlos und unter lautem Palaver der versammelten Besserwisser vom Platz. Schliesslich fragte ich Ihn was nun Sache sei.

"Es kommt niemand, es sei Wochenende". Bella Italia. Schliesslich fummelte der Mann selber im Steuerkasten herum, immer mit dem Handy am Ohr und brachte es nach Stunden, spät in der Nacht !!,..fertig, dass wenigsten die Ausfahrschranke geöffnet werden konnte. Ich habe mir keine grossen Sorgen gemacht bezüglich Ausfahrt. Schliesslich hatten wir genug Werkzeug dabei uns hätten die Schranke postwendend demontiert.

Für die letzte Nacht haben wir den Stellplatz unten beim Hafen telefonisch reserviert. Eine angenehme Überraschung. Der Platz war ideal gelegen, war riesig und zu Fuss nur ca. 20min zum Dorfkern von Piombino entfernt.

Es war allen vorhanden, WC Dusche, Entsorgung, Strom und Entsorgungsmöglichkeit. Kosten 20 Euro pro Tag. 

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Piombino

Piombino war uns bis jetzt einfach ein Begriff, einen Ort, wo man die Fähre entert für zu den Mittelmeerinseln.  Auch als Tor zur Elba, zu Sardinien oder zu Korsika bekannt. Da wie heuer bereits am Morgen angereist waren, nutzten wit die Zeit für einen Spaziergang ins Dorf. Wir waren angenehm überrascht, ein kleines schmuckes Städtchen anzutreffen. Die Gassen der Altstadt ziehen sich vom Dorfkern bis hinunter ans Meer.  Gesäumt von schönen mittelalterlichen Gebäuden, Restaurants und allerlei Läden.

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Lido di Capoliveri

Die Überfahrt von Capoliveri nach Potrtoverraio dauerte nur eine Stunde. Die See war ruhig und es wehte eine leichte Brise.

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Nach einer kurzen Überfahrt auf die andere Seite der Insel, erreichten wir unseren Campingplatz "Lido di Capoliveri".

Wir hatten schon im letzten Jahr die von uns bevorzugten Plätze, gebucht. Da immer mehr Touristen die Ferien im Herbst verbringen, ist eine unangemeldete Anreise nicht mehr so einfach, möglich. Zumindest die Platzwahl und Aufenthaltsdauer könnten für Unzufriedenheit sorgen. 

Wir haben die Fahrzeige nach unseren Vorstellungen platziert und waren im Nu eingerichtet. Seit dem letzten Jahr hat sich nichts verändert auf dem Platz, nur der CP Europa nebenan hat zugelegt mit Pavillons und ist daran immer mehr Platz für die Wohnmobile zu verdrängen. Schade, ein schöner Platz verschwindet für uns WoMöler!

Die Gegend habe ich schon auf der Seite vom letzten und vorletzten  Jahr beschrieben. So beschränke ich mich anschlies-send nur noch auf ein paar Bilder diesjähriger Eindrücke. 

Versteckt hinter der Gebüsch und eingerichtet

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.....passt...  

Gekocht wird meistens selber. Jeden Abend nach dem ritualen Apéron  und mit dem Urknall des Chlepfmostes, beginnen die Koch-Vorbereitungen  

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Ab und zu am Strand oder mit dem Radl unterwegs, je nach Lust und Laune

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Steile Treppen in Porto Azzurro, auf dem Weg zum Wochenmarkt am Samstag

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Zur Abwechslung auch mal ein Gewitter

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...oder ein Sonnenuntergang über der Insel

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Mit dem Radl zum 10km entfernten Campingplatz La Conella, Hier findet man das Restaurant mit dem schönsten Ausblick, hoch über dem Meer

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Und wieder "zu Hause" in Capoliveri

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...oder ein Sonnenuntergang über der Insel

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Und halt ab und zu beim Apéro

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Fischerboote im Hafen vo Porto Azzurro

Frische Fische im Angebot des

Supermarkt

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Gut ausgeschlafen schafften wir die Heimreise in einem Durchgang. 

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Heute ist mein Geburtstag

Apéro auf dem Turm unserer Bar

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