Italien:  Bassano del Grappa, Lago Iseo  

 

VOM  29.August. - 6. September

 

 

Für die Hinfahrt wählten wir die Strecke über Zürich - Landquart - Davos - Zernez - Müstair - Meran - Trient - Bassano del Grappa.

Mit Zwischenstopp (Übenachtung) in Mals.Iseo

Camping Mals:  GPS   N46°41'03.04"  E10°33'01.09"

 

 

 

 

 

 

 

Ziel war der Monta Grappa. ca. 7 km nordöstlich der Stadt Bassano del Grappa.

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Ziel war der Monta Grappa. ca. 7 km nordöstlich der Stadt Bassano del Grappa.

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Das leicht vorgelagerte Gebirgsmassiv des Monte Grappa mit 1775 m Höhe bildet den südlichen Abschluss der Dolomiten vor der venezianischen Ebene. Direkt an seiner Westflanke verläuft das tief eingeschnittene Brentatal, an welches sich die Vizentiner Alpen und die Sieben Gemeinden anschließen. Im Osten trennt der Piave das Grappamassiv von den südlichen karnischen Alpen.
Aufgrund der exponierten Lage ist der Berg auch bei Gleitschirmfliegern außerordentlich beliebt. Bei klarer Sicht hat man vom Gipfel fantastische Panoramablicke , zuweilen bis nach Venedig hinunter. 

Der Berg erreichte traurige Berühmtheit, als hier im ersten Weltkrieg bei den so genannten Piaveschlachten tausende Sol-daten im Stellungskrieg den Tod fanden. Kontrahenten damals waren Italien und Österreich-Ungarn.  (Wikipedia)

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Auf dem Campinlatz  "Santa Felicita" in Borso del Grappa (am Fusse des Berges) richteten wir uns ein. Kein Platz zum Verweilen, ein typischer "Zweckplatz" der nur von Gleitschirmfliegern oder Radlern auf der Durchreise, zum Übernachten frequentiert wird. 

Es ist zwar alles notwendige vorhanden aber nicht alles funktionierte immer und der Rest nur ab und zu.

 

Der grosse Pluspunkt: Das angrenzende Hotel mit grossem Innen- und Aussenbereich ist DAS Ausgeh-restaurant der Gegend. Allabendlich war der grosse Parkplatz belegt. Vorallem Pizzas waren sehr beliebt. 

 

 

   

                                               Camping Santa Felicitas GPS  N45°48'36.04"   E11°45'42.92"

 

 

Was aber gut funktioniert sind die Shuttlebusse, die uns jeweils vor dem Eingang zum Camping abholten und auf den Berg fuhren. Man wählt eine der Handynummern die am Tor angeschlagen sind und meldet, wann man abgeholt werden will. Üblicherweise 10Uhr morgens. Oder man stellt sich einfach am Tor zu den andern Piloten, dann wird der Van gefüllt, angemeldet oder nicht. Wenn es zu viele sind, ruft er einen Kollegen, der holt dann den Rest ab. Auf den Berg kommt jeder!

Fahrpreis: 7 Euro.

Zwingend vorgeschrieben ist eine sogenannte FlyCard. Eine Registrierung mit allen persönlichen Daten ist online zu tätigen. Mittels InAppkäufen kann die FlyCard erworben werden (pro Tag E7.- 2Tage E10.- 3 Tage E13 usw. Diese Einnahmen werden ausschliesslich für den Unterhalt der Start- und Landeplätze verwendet.

Leider funktionierte zwar die Registrierung, bei den InAppkäufen wurde aber immer eine Serverfehler eingeblendet. Schlus-sendlich machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Tourismusbüro und fanden es am Rande des kleinen Platzes mit Namen "Paradiso". Ein kleines, nicht sehr vertrauenserweckendes Büro mit dem Aufkleber "Geschlossen" an der Glastüre. Die Aus-weichsadresse sei nur telefonisch erreichbar und die Konsultation nur nach Absprache und währen einer kurzen Zeitspanne.

 

Wenn die fürs Fliegen Geld wollen, dann sollen sie sich darum bemühen und den Zugang garantieren. Man hätte ja die Karten Im Bus, im Camping, am Start- oder Landeplatz verkaufen können aber das ist halt Bella Italia, möglichst kompliziert damit es nur teilweise, ab und zu oder gar nicht funktioniert. 

Wir liessen es sein und genossen die ganze Woche wunderschöne Flüge.....ohne FlyCard..! 

Geflogen sind wir vom Startplatz "Stella Alpina" auf 712m. Von hier aus kann man sich in die Höhe schrauben. Am ersten Tag habe ich es bis in die unteren Wolkenschichten auf 1850m geschafft, wo es kälter und die Sicht diffuser wurde.

Zwei grosszügige Landeplätze befinden sich ca. 15 Gehminuten vom Campinglatz entfernt. 

Dank der warmen Luft, die vom Meer her über die Venezianische Ebene gegen die Berge getrieben wird, ist das Fliegen hier fast immer möglich und wird ganzjählich betrieben.

Die meisten Piloten kamen aus Polen, Tschechien, Deutschland und sogar aus Lettland. Gleich am Morgen herrschte am Startplatz ein kurzes Gedränge, das sich aber jeweils schnell auflöste. Auch in der Luft verzettelten sich die Piloten schnell.

  

 

                                                                                      Startplatz Stella Alpina auf 712m

 

Bassano del Grappa

Das unweit entfernte Bassano war schnell mit dem Taxi erreichbar. 

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Ponte degli Alpini. Die Brücke wurde bereits im 13. Jahrhundert nach einem Entwurf von Andrea Palladio erbaut und mehrfach erneuert. Bekannt ist Bassano del Grappa nicht nur für die Keramik-Industrie, sondern auch für die Grappa-Destillerien. An jeder Ecke lädt ein Laden zur Degustation ein.

 

 

 

 

 

Leider ist der Speicherplatz bei Jimdo aufgebraucht. 

Die weiteren Reiseberichte findet man hier:

 

https://mfribannwil.wixsite.com/friedlisunterwegs  

 

Es ist noch nicht alles übertragen von der alten Homepage aber wir arbeiten daran!